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Flüchtlinge bleiben in Landshut |
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von karl
am
22.07.10 |
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Nachdem Solidaritäts-Aktionen die Vorhaben der niederbayerischen Regierung, 87 Flüchtlinge gegen ihren Willen von Landshut in ein Dorf im Bayerischen Wald zu verfrachten, in die Öffentlichkeit getragen haben, lenkte die Behörde ein und die Flüchtlinge können in ihrem bisherigen Lebensumfeld bleiben.
Am Mittwoch nachmittag demonstrierten ca. 200 Menschen in der Landshuter Altstadt gegen die behördliche Zwangsverschleppung und für den Verbleib der Flüchtlinge in Landshut. Der Bayerische Flüchtlingsrat, die Karawane für die Rechte von MigrantInnen und eine Landshuter Initiative sorgten sowohl für eine breite Mobilisierung unter der Landshuter Bevölkerung wie auch für eine Versorgung der Flüchtlinge mit Lebensmitteln. Nachdem zunächst von Seiten der Regierung von Niederbayern signalisiert wurde, diejenigen BewohnerInnen des Flüchtlingslagers in Landshut zu belassen, die aus therapeutischen oder anderen dringenden Gründen stark unter einer Verlegung zu leiden hätten, meldeten sich Privatpersonen und schließlich auch die Stadt Landshut mit Angeboten, alle Flüchtlinge bis zur Bezugsfertigkeit eines neuen Quartiers in Landshut zu beherbergen. Laut Bayerischem Flüchtlingsrat bleiben nun alle Flüchtlinge in Landshut.
Innenminister Herrmann von der CSU konnte den erfolgreichen Protest der Flüchtlinge nur schlecht verdauen und wetterte wie seine Parteikameradin Haderthauer gegen die Unterstützerinitiativen, diese seien "zwanghaft", hetzten die Bewohner auf uswusf....
Mehr Infos: www.fluechtlingsrat-bayern.de |
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