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| bildung |
| 2000 protestieren in Erding gegen Bildungsreform |
| von stefan am 12.01.04 |
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Am 10.1. fand in Erding eine Demonstration und Kundgebung gegen die sogenannte "Bildungsreform" statt. Etwa 2000 Menschen, hauptsächlich LehrerInnen, SchülerInnen und deren Eltern protestierten gegen die geplanten Einschnitte ins gegenwärtige Bildungssytem. Veranstalter waren Elternbeiräte von Grund- und Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien im Landkreis Erding sowie die Berufsverbände BLLV, Philologenverband, Realschullehrerverband, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Schülermitverwaltungen. Die auf Transparenten und Reden geäußerte Kritik richtete sich insbesondere gegen MiPrä Stoiber und KuMi Hohlmeier, denen Wortbruch und eine Sparpolitik auf dem Rücken von Kindern, Eltern und LehrerInnen vorgeworfen wurde. RednerInnen auf der Schlußkundgebung beklagten, durch die geplante frühere Einschulung und die Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre stiege der Leistungsdruck auf SchülerInnen an, die soziale und musische Entwicklung der Kinder bliebe auf der Strecke. Lehrervertreter schlossen sich dieser Kritik an und stellten darüberhinaus ihre steigenden Arbeitsbelastungen dar. Unerwähnt blieben jedoch die "Bildungsreformen" in anderen Bundesländern (wo die SPD ähnliches praktiziert wie die CSU in Bayern) wie auch die Pläne der SPD zu Eliteuniversitäten. Angesichts eines Initiatorenkreises, der von konservativen Berufsverbänden und Parteigängern der Bundesregierung dominiert war, überraschte es auch nicht, daß eine Bezugnahme zu anderen "Reformen" (z.B. "Rentenreform", "Gesundheitsreform") und den Protesten dagegen unterblieb und so elementare Zusammenhänge verdrängt wurden. Was gegen die angedrohte "Bildungsreform" konkret unternommen werden könnte, wurde nicht gesagt, Parolen und Statements hatten durchgehend appellativen Charakter. Noch am kämpferischsten vernahm mensch die GEW, deren Transparent "Wir können auch anders" verhieß und deren Redner versprach, "mit allen erdenklichen Mitteln" Widerstand zu leisten. |
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| So. 5.2.12: Film: Die Mondverschwörung |
In der Reihe "Der politische Film" zeigt die Infogruppe Rosenheim den aktuellen Kinofilm "Die Mondverschwörung" Beginn: 19:00 |
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| Di. 7.2.12: «Wir können die Welt verändern!» - Aufstand für gerechte Bildung in Chile |
Diskussion / Vortrag mit Camila Vallejo, Karol Cariola (Studierenden-Sprecherinnen) und Jorge Murua (Vertreter des Gewerkschaftsdachverbandes CUT) Beginn: 19:00 Uhr |
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| Do. 9.2.12: 10 Jahre Krieg in Afghanistan |
Es spricht die Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin Malalai Joya aus Afghanistan. Der Vortrag ist in englisch und wird auf deutsch übersetzt. Beginn: 19.30 Uhr |
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| Do. 9.2.12: Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau |
Biographische Streiflicher aus dem Leben des Münchner Kommunisten mit Friedbert Mühldorfer, Herausgeber der Neuerscheinung "Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau". Beginn: 19:00 |
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| Mo. 13.2.12: Ungarn in der Krise - entsteht in Budapest ein faschistisches Regime? |
Vortrag über die aktuelle Situation in Ungarn, anschl. Diskussion Beginn: 19:30 |
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| Sa. 18.2.12: Nationalismus |
Tagesseminardes DGB-Bildungswerks Bayern mit Freerk Huisken Zeit: 10:00 - 17:30 |
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| So. 19.2.12: Über alles in der Welt - Esoterik und Leitkultur |
Dr. Claudia Barth referiert über die die wichtigsten Aspekte esoterischer Ideologien Beginn: 19:00 |
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