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europa
Solidarität mit dem griechischen Widerstand
von karl am 04.05.10

Die Absicht der griechischen Regierung, das Diktat aus Berlin, Paris bzw. Brüssel zu befolgen und die Mehrheit der griechischen Bevölkerug einer drastischen Verarmung auszusetzen, bekommt die Antwort, die sie verdient: Protest, Streik, Widerstand.

Nieder mit dem EU-ImperialismusWas an Griechenland durchgezogen werden soll ist im Euroland bisher ohne Beispiel: Für die Stabilität des Euro sollen Millionen griechischer ArbeiterInnen, RentnerInnen und  StudentInnen, sprich die einfache Bevölkerung, enorme Lohn- und Rentenkürzungen hinnehmen, für Güter des täglichen Bedarfs deutlich mehr bezahlen (Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 23%) und viel länger arbeiten (Erhöhung des Renteneintrittsalters von 61 auf 63 Jahre). Bei Löhnen und Renten von 600 oder 700 Euro würde dies weite Teile der Bevölkerung in blanke Armut und Not stürzen.

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Auf dem Weg zur Weltmacht
von stefan am 05.10.04

Die Zeiten sind vorbei, da Europa zuvorderst als geografische Bezeichnung verstanden wurde. Heute steht Europa meist für das Staatenbündnis EU, das am 1. Mai auf 25 Mitgliedsstaaten angewachsen ist.

Vielernorts wird der falsche Eindruck vermittelt, es handle sich dabei im Wesentlichen um einen „Harmonisierungs-“ oder „Einigungsprozeß“, durch den sich die „Kultur-“ und „Wertegemeinschaft“ europäischer Nationalstaaten kraft einer gemeinsamen „europäischen Idee“ zur „Friedensmacht Europa“ mausert.

Tatsächlich liegen der Bildung der EU jedoch primär nicht Werte und Ideen zugrunde, sondern die nationalen Interessen der beteiligten Staaten. Während die „Kernstaaten“ Deutschland und Frankreich das Projekt von Anfang an im eigenen Interesse bestimmen, haben sich periphere Mitgliedsländer wie Lettland oder Slowakei eher in die EU gerettet und mußten die Beitrittsbedingungen einfach akzeptieren. Dennoch vereint alle ungleichen Mitgliedsländer doch die Gegnerschaft zu ihren Konkurrenten im weltweiten Kapitalismus, allen voran die USA, Japan und immer mehr auch China.

"Die Union hat sich heute ein neues strategisches Ziel für das kommende Jahrzehnt gesetzt: das Ziel, die Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu machen."
Abschlusserklärung EU-Sondergipfel in Lissabon 2000.

Bis 2010 will die EU weltweit führende Wirtschaftsmacht sein - eine Kampfansage nicht nur an aussereuropäische Staaten und Bündnisse, sondern auch an ArbeiterInnen, StudentInnen, RentnerInnen, Arbeitslose u.v.a. in der EU, die dem Sozialkahlschlag und der verschärften Ausbeutung noch hilflos gegenüberstehen.

Das neue Europa wird aus dem gleichen Holz geschnitzt wie seine Mitgliedsstaaten: Auf Grundlage einer Eigentumsordnung, die die Gesellschaft in Besitzende und Besitzlose, in Reich und Arm spaltet, gehen im Hauen und Stechen der Konzerne die Bedürfnisse der einfachen Bevölkerung unter.

Da der Erfolg des Projektes Europa zunehmend auch von der Einflussnahme auf weltweit gestreute Rohstoff- und Absatzgebiete abhängig ist, kommt die EU auch nicht daran vorbei, zunächst mittels Eingreiftruppe und längerfristig mit einer den USA ebenbürtigen Kriegsmaschinerie „europäische Interessen“ zu „verteidigen“.

Der dafür notwendige Europa-Nationalismus muß den EuropäerInnen aber erst noch beigebracht werden.

 



nächste termine

Mo. 02.08.10: Offener Treff des Forum Autonomer Umtriebe Landshut

Offener Treff der Gruppe [F.A.U.L.] im Infoladen Landshut, jeden ersten Montag im Monat ab 19:30 Uhr
--> Leckeres Essen
--> Diskussionen
--> Klatsch und Tratsch
--> Abchillen
Und ganz wichtig:
--> Lernt uns kennen und kommt zu [F.A.U.L.]

 

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So. 15.08.2010: Treffen AG 28 Thesen

Arbeitstreffen der AG 28 Thesen  im 1.-Mai-Bündnis

15.00 Uhr
Infoladen Landshut, Wagnergasse 10

 
So. 19.09.2010: Treffen 1.Mai-Bündnis

Vorbereitungs- und Diskusionstreffen des "1-Mai-Bündnis"
Thema ist u.a. eine Auswertung der "28 Thesen" durch die gleichnamige AG
Alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen, die sich am kommenden´1.Mai an einem antikapitalistischen 'Block' beteiligen wollen sind herzlich eingeladen.

17.00 Uhr
Infoladen Landshut, Wagnergasse 10