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Solidarität mit dem griechischen Widerstand
von karl    04.05.10

Die Absicht der griechischen Regierung, das Diktat aus Berlin, Paris bzw. Brüssel zu befolgen und die Mehrheit der griechischen Bevölkerug einer drastischen Verarmung auszusetzen, bekommt die Antwort, die sie verdient: Protest, Streik, Widerstand.

Nieder mit dem EU-ImperialismusWas an Griechenland durchgezogen werden soll ist im Euroland bisher ohne Beispiel: Für die Stabilität des Euro sollen Millionen griechischer ArbeiterInnen, RentnerInnen und  StudentInnen, sprich die einfache Bevölkerung, enorme Lohn- und Rentenkürzungen hinnehmen, für Güter des täglichen Bedarfs deutlich mehr bezahlen (Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 23%) und viel länger arbeiten (Erhöhung des Renteneintrittsalters von 61 auf 63 Jahre). Bei Löhnen und Renten von 600 oder 700 Euro würde dies weite Teile der Bevölkerung in blanke Armut und Not stürzen.

 

Von BILD bis SZ ist zu lesen, daß es sich dabei um Rettung oder "Hilfe für die Griechen" handelt. Dabei verhält es sich ganz wie bei einem Bankkredit fürs Auto oder Eigenheim: Alles muß zurückbezahlt werden und zwar mit Zinsen! Der griechische Staat ist gerade dabei einen Kreditvertrag einzugehen, durch den er gezwungen wird ca. 5% Zinsen an die Gläubiger zu Zahlen - ein hervorragendes Geschäft, nicht für "die Griechen" aber für die "Retter" und "Helfer". Sie leihen sich das Geld wesentlich billiger.

Für 10 Jahre, so der Plan, beaufsichtigt die EU die Umsetzung und droht bei Nichterfüllung mit dem Rausschmiß aus der Währungsunion. Eine Drohung, die aber erst noch eine werden muß, schließlich versucht die EU gerade mit allen Mitteln Griechenland bei der Euro-Stange zu halten um die EU-Währung nicht abstürzen zu lassen. Aber Merkel fordert ja bereits ein "geordnetes" Insolvenzverfahren für Staaten, mit dem dann der Ausschluß von Pleite-Staaten möglich sein soll, ohne den Euro zu gefährden.

Liebe GenossInnnen in Athen, Thessaloniki, Piräus, auf Kreta und anderswo. Wenn Ihr heute, morgen und möglichst lange streikt, euch zur Wehr setzt und auf die Barrikaden geht gegen die Politik des Raubs und der Plünderung durch EU und IWF, gegen die Willfährigkeit der PASOK-Regierung, dann seid gewiß, daß ihr viele in Portugal, Spanien oder auch Deutschland ermutigt, es euch gleich zu tun.

Für ein sozialistisches Europa!Unterstützen wir den Widerstand gegen den Raubzug der EU in Griechenland. Organisieren wir den Protest in Deutschland, gegen die deutsche Regierung, gegen die Agenturen des Kapitals, gegen den EU-Imperialismus.

Wer kein barbarisches Europa will, der muß für ein sozialistisches kämpfen.

 

nächste termine

Mo. 06.09.10: Offener Treff des Forum Autonomer Umtriebe Landshut

Offener Treff der Gruppe [F.A.U.L.] im Infoladen Landshut, jeden ersten Montag im Monat ab 19:30 Uhr

--> Leckeres Essen

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Und ganz wichtig:

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- Referat über die deutschnationalen Feierlichkeiten in Kärnten


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Mi. 08.09.10: Infoladenfest

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Grillen und Biergarten

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Do. 09.09.10: Mobiveranstaltung für "Enough is Enough"-Demo in Amberg

Ab 20:00 Uhr im Infoladen Landshut:

Mobiveranstaltung für die "Enough is Enough"-Demonstration am 25.09.10 in Amberg!