c/o infoladen landshut
wagnergasse 10
84034 landshut
suche
intern
| europa |
| Solidarität mit dem griechischen Widerstand |
| von karl am 04.05.10 |
|
Die Absicht der griechischen Regierung, das Diktat aus Berlin, Paris bzw. Brüssel zu befolgen und die Mehrheit der griechischen Bevölkerug einer drastischen Verarmung auszusetzen, bekommt die Antwort, die sie verdient: Protest, Streik, Widerstand.
Von BILD bis SZ ist zu lesen, daß es sich dabei um Rettung oder "Hilfe für die Griechen" handelt. Dabei verhält es sich ganz wie bei einem Bankkredit fürs Auto oder Eigenheim: Alles muß zurückbezahlt werden und zwar mit Zinsen! Der griechische Staat ist gerade dabei einen Kreditvertrag einzugehen, durch den er gezwungen wird ca. 5% Zinsen an die Gläubiger zu Zahlen - ein hervorragendes Geschäft, nicht für "die Griechen" aber für die "Retter" und "Helfer". Sie leihen sich das Geld wesentlich billiger. Für 10 Jahre, so der Plan, beaufsichtigt die EU die Umsetzung und droht bei Nichterfüllung mit dem Rausschmiß aus der Währungsunion. Eine Drohung, die aber erst noch eine werden muß, schließlich versucht die EU gerade mit allen Mitteln Griechenland bei der Euro-Stange zu halten um die EU-Währung nicht abstürzen zu lassen. Aber Merkel fordert ja bereits ein "geordnetes" Insolvenzverfahren für Staaten, mit dem dann der Ausschluß von Pleite-Staaten möglich sein soll, ohne den Euro zu gefährden. Liebe GenossInnnen in Athen, Thessaloniki, Piräus, auf Kreta und anderswo. Wenn Ihr heute, morgen und möglichst lange streikt, euch zur Wehr setzt und auf die Barrikaden geht gegen die Politik des Raubs und der Plünderung durch EU und IWF, gegen die Willfährigkeit der PASOK-Regierung, dann seid gewiß, daß ihr viele in Portugal, Spanien oder auch Deutschland ermutigt, es euch gleich zu tun.
Wer kein barbarisches Europa will, der muß für ein sozialistisches kämpfen. |
nächste termine
| So. 5.2.12: Film: Die Mondverschwörung |
In der Reihe "Der politische Film" zeigt die Infogruppe Rosenheim den aktuellen Kinofilm "Die Mondverschwörung" Beginn: 19:00 |
| Weiterlesen... |
| Di. 7.2.12: «Wir können die Welt verändern!» - Aufstand für gerechte Bildung in Chile |
Diskussion / Vortrag mit Camila Vallejo, Karol Cariola (Studierenden-Sprecherinnen) und Jorge Murua (Vertreter des Gewerkschaftsdachverbandes CUT) Beginn: 19:00 Uhr |
| Weiterlesen... |
| Do. 9.2.12: 10 Jahre Krieg in Afghanistan |
Es spricht die Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin Malalai Joya aus Afghanistan. Der Vortrag ist in englisch und wird auf deutsch übersetzt. Beginn: 19.30 Uhr |
| Weiterlesen... |
| Do. 9.2.12: Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau |
Biographische Streiflicher aus dem Leben des Münchner Kommunisten mit Friedbert Mühldorfer, Herausgeber der Neuerscheinung "Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau". Beginn: 19:00 |
| Weiterlesen... |
| Mo. 13.2.12: Ungarn in der Krise - entsteht in Budapest ein faschistisches Regime? |
Vortrag über die aktuelle Situation in Ungarn, anschl. Diskussion Beginn: 19:30 |
| Weiterlesen... |
| Sa. 18.2.12: Nationalismus |
Tagesseminardes DGB-Bildungswerks Bayern mit Freerk Huisken Zeit: 10:00 - 17:30 |
| Weiterlesen... |
| So. 19.2.12: Über alles in der Welt - Esoterik und Leitkultur |
Dr. Claudia Barth referiert über die die wichtigsten Aspekte esoterischer Ideologien Beginn: 19:00 |
| Weiterlesen... |
Was an Griechenland durchgezogen werden soll ist im Euroland bisher ohne Beispiel: Für die Stabilität des Euro sollen Millionen griechischer ArbeiterInnen, RentnerInnen und StudentInnen, sprich die einfache Bevölkerung, enorme Lohn- und Rentenkürzungen hinnehmen, für Güter des täglichen Bedarfs deutlich mehr bezahlen (Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 23%) und viel länger arbeiten (Erhöhung des Renteneintrittsalters von 61 auf 63 Jahre). Bei Löhnen und Renten von 600 oder 700 Euro würde dies weite Teile der Bevölkerung in blanke Armut und Not stürzen.
Unterstützen wir den Widerstand gegen den Raubzug der EU in Griechenland. Organisieren wir den Protest in Deutschland, gegen die deutsche Regierung, gegen die Agenturen des Kapitals, gegen den EU-Imperialismus.