Dokumentation eines Artikels von Genc Mustafa:
Nazistische Antisemiten hetzen gegen Max Brym
Max Brym ist ein bekannter Linker, er ist besonders gegen den Antisemitismus und gegen den deutschen Nationalismus aktiv. Er hat eine eigene Homepage unter http://www.members.partisan.net/maxbrym . Auch auf Indymedia schreibt er gelegentlich. Seit einigen Monaten ist er verstärkt ins Blickfeld der ultrarechten Szene geraten. Seine Artikel gegen den deutschen Nationalismus, sowie gegen den Antisemitismus reizen die rechte Szene. Das faschistische Internetprojekt AlterMedia.info gibt zusammen mit dem Störtebecker- Netz und anderen Seiten Herrn Brym zum Abschuß frei.
Antisemitische Attacken und Provokationen
Herr Brym wird stets aufgrund seiner jüdischer Abstammung angegriffen. Seinen Artikel „ Die schmutzige Kampane gegen Michel Friedman“ haben die Nazis abgedruckt, und mit hämischen antisemitischen Kommentaren versehen. Es ist die Rede von seinem „jüdischen Volkscharakter“ und er wird als „Volksgenosse Michel Friedmans“ attackiert. Mit sichtlicher Genugtuung verweisen die Nazis auf Kritiker von Max Brym in Indymedia und versuchen das antisemitisch zu wenden.
Grundsätzlich wird der deutsche Staatsbürger Max Brym als „jüdischer Journalist“ geoutet. Angeblich soll er für die Jüdische Allgemeine schreiben, was für die Nazis reicht, um ihren Urfeind zu erkennen. Zwischen den Zeilen wird er von den Nazis mit antisemitischen Sexualphantasien in Verbindung gebracht („Freund von Paolo Pinkel“). Auch die Polemiken von Herrn Brym gegen nationalistische Tendenzen in der deutschen Friedensbewegung werden antisemitisch kommentiert.
Nazi- Helden
Das nazistische AlterMedia.Info, das Störtebecker Netz, sowie die Seite abend.davidduke.com/ 170603 fordert die braunen Kameraden dazu auf, Herrn Brym mit e-mails zu bombardieren. Die e-mail Adresse von Herrn Brym wird genannt. Die Szene wird aufgefordert „möglichst unverfänglich“ den Gegner mit e-mails zuzumüllen . Die „andere Seite“ soll keinen Grund haben sich aufzuregen“ schreiben die Nazis. In der Realität ist der e-mail Postkasten von Herrn Brym täglich gefüllt, mit süffisanten Drohungen, dazu jede Menge teurer Porno-Adressen, die als solche auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Das Ganze ist nicht der gewöhnliche Abzockerdreh, sondern die Zahl solcher Fallen nimmt nach den Artikeln von Herrn Brym und den Aufrufen der Nazis neue Dimensionen an. Zudem wird den „braunen Kameraden“ empfohlen, sich den Namen Brym zu merken.
PS: Wer den braunen Schmutz lesen will hier einige Adressen, auch googeln hilft weiter: > http://de.alterMedia.info/index.php
> Störtebeker-Netz
> abend.davidduke.com
Genc Mustafa
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