Wie die Landrätin der L/PDS auf Rügen die Vogelgrippe bekämpft
Die Landrätin von Rügen ließ Erwerbslose verseuchte Tierkadaver räumen, nachdem auf Rügen Fälle von Vogelgrippe bekannt wurden. Vor laufender Kamera begründete die Landrätin diese Entscheidung damit, dass ja Staatsdiener und Katastrophenschutz nicht hätten eingesetzt werden können, denn „ die hätten ja vorher geimpft werden müssen“. So durften (besser mußten) Ein-Euro-Jobber ohne Atemmasken einspringen. Die Arbeitsagentur in Stralsund wurde nicht müde zu erklären: „Es wurde niemand gezwungen“. Wer es glaubt wird selig, aber der Vorgang macht schlagartig deutlich wie „kommunale Würdenträger“ der L/PDS aus lauter „staatspolitischer Verantwortung“ durch realen Zwang die Instrumente von Hartz IV nutzen, um mit dem Leben und der Gesundheit von Erwerbslosen zu spielen. Wer in dieser Situation eine prinzipienlose Vereinigung mit der L/PDS anstrebt, ist zwar ebenfalls nicht für die Vogelgrippe verantwortlich, sehr wohl aber für eine Politik die einer wirklichen linken Politik und „Einheit“ schadet. Letzteres richtet sich gegen die Mehrheit im WASG Bundesvorstand, der darum bemüht ist, die Frage nach der „Einheit der Linken“ inhaltslos und sektiererisch auf die Fusion zwischen WASG und L/PDS zu verengen. Max Brym |