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Aufruf der FI Landshut zum Ostermarsch '07 in Landshut
von fi landshut am 03.04.07

Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben im Laufe der Jahre immer mehr zugenommen. Begründet werden sie meist mit humanitären Zielen und "unserer" Sicherheit. Ehrlicher äußert man sich im neuen, am 25. 10. 06 von Verteidigungsminister Franz-Josef Jung vorgelegten Weißbuch "zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr". Dort heißt es, Deutschland sei "in hohem Maße von einer gesicherten Rohstoffzufuhr und gesicherten Transportwegen im globalen Maßstab abhängig. (.) Energiefragen werden künftig für die globale Sicherheit eine immer wichtigere Rolle spielen." (Weißbuch S. 17) Aus diesem Grund " muss die Sicherheit der Energieinfrastruktur gewährleistet werden." (Weißbuch S.18)

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7000 gegen Münchner Kriegskonferenz
von stefan am 15.02.05

Anlässlich der sogenannten "Sicherheitskonferenz" (ehem. Wehrkundetagung) im Münchener Nobelhotel Bayerischer Hof, bei der sich am 12.2.05 die obersten Militärstrategen der NATO, wie auch anderer Staaten, trafen, demonstrierten rund 7000 Menschen unter dem Motto "Stoppt den globalen Krieg der NATO-Staaten!".

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Thesen zum Irakkrieg
von stefan am 29.05.03

Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus und der zweiten Weltmacht UdSSR wurde eine neue Ordnung geboren, die von der nun einzigen Weltmacht (bzw. Supermacht) USA angeführt wird. Der Irakkrieg von 1991 war ihr erstes Lebenszeichen. Diese „Neue Weltordnung“, die erst ein gutes Jahrzehnt währt, ist weder friedlich noch zementiert. An die Stelle des Kalten Krieges zwischen USA und UdSSR ist der Wettstreit der dominanten Supermacht USA mit den Kontinentalmächten Europa, China und Russland getreten.

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Deutscher Friede
von stefan am 12.03.03

Die Herrschenden in den USA sind nicht gerade als friedliebend zu bezeichnen. Die kapitalistische Wirtschaft ist dort in hohem Maße in ihrer Konzentration fortgeschritten und die US-Wirtschaft hat weltweite Interessen, die von der US-amerikanischen Militärmaschinerie nachdrücklich vertreten werden. Zum funktionieren dieser Wirtschaftsweise gehört ganz selbstverständlich der Krieg. Und das nicht deshalb, weil der Krieg als ‚Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln‘ noch nicht geächtet ist, oder deshalb, weil mit George W. Bush ein besonders kriegsgeiler Typ Präsident ist. Nein, allein deshalb, weil die Profitmaximierung die Triebkraft der Wirtschaft ist und unter kapitalistischen Bedingungen auch sein muß, allein deshalb schon gehören Kriege dazu.

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Stolpersteine oder die ganz breite Friedensfront
von ah am 02.03.03

Am 31. Januar veranstalteten die beiden Kirchengemeinden in Erding, die katholische und die evangelische, eine Kundgebung gegen einen drohenden Irakkrieg. Dass es die beiden Religionsgemeinschaften waren, die die Kundgebung organisierten und verantworteten, war naheliegend, gibt es doch in Erding seit längerem keine politische Gruppierung mehr, die sich als Kriegsgegnerin glaubhaft ausweisen könnte.

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Die NATO macht mobil
von stefan am 28.12.02

Wer erinnert sich noch? Vor zwölf Jahren war es wie heute: Zur Jahreswende 90/91, der realsozialistische Block war gerade zusammengebrochen, verstärkten sich Meldungen über einen baldigen Angriff der USA gegen Irak. Grosse Truppenverbände der USA und ihrer engsten Verbündeten, Grossbritannien, wurden in die Golfregion verlegt und das kriegerische Szenario gewann mit jedem Tag an Bestimmtheit.

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"Ich war ein fähiger junger Killer" - die andere Seite der USA
von ah am 20.12.02

Es war zu den Zeiten des Vietnamkriegs. Die USA waren in Indochina in die Fußstapfen der Kolonialmacht Frankreich getreten, um den Befreiungskampf der Vietnamesen mit der Überlegenheit einer fast unbegrenzten Militärmaschinerie zu unterbinden. Für die politische Führung der USA war es damals unvorstellbar, der Guerillaarmee eines Landes der Peripherie nicht gewachsen zu sein. Die Arroganz der Pentagongeneralität konnte auf jedes neue Desaster nur mit einer Ausweitung des Krieges, mit noch mehr Truppen und ausgedehnteren Flächenbombardements antworten. Millionen Menschen in Vietnam hatten diese Aggression mit dem Tod zu bezahlen. Aber auch in die USA wurden 50 000 Särge zurückgebracht. Eine weitaus größere Zahl von Wehrpflichtigen der US-Armee überlebte den Einsatz verkrüppelt. Viele wehrpflichtige GI’s waren ihrer Situation als Angehörige einer Aggressionsarmee nicht länger gewachsen, pumpten sich mit Drogen voll und schafften es auch nachder Militärzeit nicht mehr, in eine bürgerliche Existenz zurückzukehren, tauchten ab in das Heer der Entwurzelten.

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